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Spronser Seen in der Texelgruppe in Südtirol.
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Naturpark Texelgruppe

Um die für den Tourismus wichtige Berglandschaft zu erhalten und einem übermäßigen Ausbau touristischer Infrastruktur vorzubeugen wurde der Naturpark Texelgruppe gegründet. Seit 1976 steht die Texelgruppe daher unter Naturschutz.

Das Gebiet des Naturparks Texelgruppe hat eine Größe von 31.391 Hektar (rund 314 km²). Es umfaßt nicht nur die Texelgruppe sondern auch einen kleinen Teil der Stubaier Alpen beim Timmelsjoch sowie den Gurgler Kamm und fast den gesamten Schnalser Kamm, wie der östliche und westliche Teil des Ötztaler Alpen Hauptkammes bezeichnet werden, bis zur Staatsgrenze zu Östereich

Ausgenommen sind ganzjährige bewohnte Gebiete und stark genutzte Flächen. Die eigentliche Grenze des Naturparks verläuft daher nicht direkt in den Tälern sondern oberhalb der besiedelten Regionen.

Naturparkhaus und Almerlebnisweg

Zum Konzept des Naturparks gehört auch die Aufklärung der Besucher über die Geologie und über die Fauna und Flora des Naturparks. Diese Aufgabe übernimmt das Naturparkhaus in Naturns. Anhand von Schautafeln und Ausstellungsstücken werden dem Besucher die landschaftlichen Besonderheiten der Texelgruppe näher gebracht und erklärt. Sogar ein Waal wurde als Modell nachgebildet um dessen Funktion zu erklären.

Im Pfossental wurde zwischen Vorderkaser (1.698 m) und Eishof (2.071 m) auch ein Almerlebnisweg eingerichtet. Auf 18 Stationen erfährt man Wissenswertes über Almwirtschaft, Geologie der Texelgruppe und Sagen und Geschichten zum Schnalstal

Naturlandschaft der Texelgruppe

Aufgrund des mediterranen Klimas sind in den verschiedenen Höhenlagen vom Tal bis zu den Gipfeln eine Vielzahl von Klimazonen vertreten. Während im Tal Wein und Obst angebaut wird und auch Palmen wachsen wird das Klima mit zunehmender Höhe immer rauer. Bis in mittlere Höhen findet man Wälder und Almen, dann Latschen und hochalpine Rasen bis zum Schluß nur mehr mit Moosen und Flechten bedeckte Felsen und Geröllhalden vorherrschen.

Auf der Nordwestseite gibt es auch einige kleine Gletscherfelder wie z. B. den Texelferner, Trübferner, Blaulackenferner, Andelsferner oder den Grafferner, die die Kare der höchsten Gipfel der Berggruppe bedecken. Diese Gletscher speisen auch die Bäche in diesem sonst niederschlagsarmen und trockenem Gebiet. Jedoch sind auch diese Gletscher vom allgemeinen Rückgang der Gletscher in den Alpen betroffen und teilweise zu kleinen Schneefeldern geschrumpft.

Neben den beeindruckenden Gipfeln und der Flora der montanen und alpinen Landschaft ist Wasser ein bestimmendes Element in der Texelgruppe. Neben zahlreichen Bergseen beeindrucken vor allem die Wildbäche, deren Wasser tosend über Felsabbrüche ins Tal fließen.

Spronser Seen

Ein einzigartiges Naturjuwel des Naturparks sind die Spronser Seen. Die 10 Seen, die zu dieser Seengruppe gehören, liegen zwischen 2.100 m und 2.600 m Höhe und bilden die höchstgelegene Seenplatte Südtirols.

Die Seen stehen untereinander in Verbindung und speisen den Finele bzw. Spronser Bach, der bei Kuens in die Passer mündet. Der Langsee, der größte der Seen, sowie der Grünsee werden auch für die Wasserversorgung der Talorte genutzt.

Der tiefstgelegenste See ist der Kasersee und der höchstgelegenste der Schwarzsee. Dazwischen liegen die weiteren Seen: Pfitschersee, Mückensee, Schiefersee, Kesselsee und die zwei Milchseen.

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Rother Wanderbuch Südtirol West.

Rother Wanderbuch Südtirol West

52 Vorschläge für Wanderungen in den Ötztaler, Stubaier und Sarntaler Alpen sowie der Ortlergruppe mit Höhenprofil und Gehzeiten. Unter anderem wird auch der Meraner Höhenweg beschrieben.

Bergnotruf Tel. Nr.: 118

Meraner Höhenweg

Eine Möglichkeit, den Naturpark Texelgruppe während einer mehrtägigen Wanderung zu erkunden bietet der Meraner Höhenweg. Dieser Wanderweg wurde 1985 eröffnet und führt rund um die Texelgruppe.

Als klassischer Höhenweg führt er nicht auf die Gipfel der Texelgruppe, sondern ist ein Verbindungsweg zwischen den Berghütten.

Durch die ausreichende Anzahl von Unterkünften entlang des Weges kann daher die Etappenlängen gut anhand der eigenen Kondition gestalten. Üblicherweise nimmt die ca. 100 km lange Umrundung 5 - 7 Tage in Anspruch.

Die höchsten Stellen sind das Hochganghaus (1.839 m) im südlichen Teil und das Eisjöchl (2.895 m) im nördlichen Teil. Sonst verläuft der Meraner Höhenweg im großen und ganzen ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Was aber nicht heisst das es eben ist, schließlich ist man ja in den Bergen.